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Was ist Psoriasis ( Schuppenflechte )?
Die Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine Hautkrankheit, die sich nach außen hin im Wesentlichen durch stark schuppende, punktförmige Hautstellen zeigt. Häufig sind Knie, Ellbogen und die Kopfhaut betroffen. Schuppenflechte ist wahrscheinlich auch erblich bedingt. Sie ist nicht ansteckend und kann auch nicht durch Körperkontakt übertragen werden. Ursache der Hauterscheinungen ist eine Entzündungsreaktion der Haut, die ein überschießendes Wachstum von hautbildenden Zellen (Keratinozyten) bewirkt. Die Entzündungsreaktion wird ausgelöst durch aktivierte T-Lymphozyten, welche in die Haut einwandern und Entzündungs-Botenstoffe freisetzen. Die Folge ist ein Angriff auf die Epidermis. Der genaue Grund für den Angriff auf die Epidermis ist unklar. Wahrscheinlich greifen die T-Zellen Strukturen an, welche einem bakteriellen oder viralen Antigen ähnlich sind.

Die Oberhaut (Epidermis) eines gesunden Menschen erneuert sich naturgemäß innerhalb von 26 bis 27 Tagen. In dieser Zeit werden neue Hautzellen gebildet und die überschüssigen Hautzellen vom Körper nahezu unsichtbar abgestoßen. Bei der Schuppenflechte ist dieser Prozess jedoch deutlich beschleunigt und die Hautschicht erneuert sich an einigen Stellen innerhalb von nur 6 bis 7 Tagen. Die überschüssigen Hautzellen sterben dabei wie bei einer „normalen Hauterneuerung“ ab, bilden aufgrund der beschleunigten Erneuerung an diesen Stellen aber glänzende, silbrige Schuppen, die auf einer darunter liegenden, stark durchbluteten und daher roten Haut liegen. Dies ist die unterste Zellschicht der Oberhaut, die Grenze zur Lederhaut (Dermis).

Hautpflege bei Psoriasis ( Schuppenflechte )
Um Hauterscheinungen der Schuppenflechte erfolgreich zu kontrollieren, bildet eine individuell abgestimmte Pflege und Reinigung der Haut die Grundlage. Jede Substanz, die mit der Haut in Berührung kommt, kann der Haut nützen oder schaden. Jeder Betroffene muss hier seine individuelle Hautbehandlung, bzw. Hautpflegeprodukte finden. Die Haut kann bei jeder Art von Kontakt reagieren. Daher ist es wichtig, nur Produkte zu verwenden, die möglichst frei von allergenen Auslösern sind.

Die Geschmeidigkeit der Haut wird auch durch ihren Feuchtigkeitsgehalt bestimmt. Die besonders trockene Haut bei Schuppenflechte (Psoriasis ) erfordert eine Hautpflege, die den Fettgehalt der Haut berücksichtigt und die zu schnelle Verdunstung verhindert. Bei Schuppenflechte (Psoriasis ) ist das Gleichgewicht von Schweiß- und Talgabgabe sowie der Abschuppung von Hautzellen der Oberschicht gestört. Es kann durch eine sorgfältig abgestimmte Hautpflege und Waschgewohnheiten wieder hergestellt werden.

Wenn sich die Haut unelastisch und gespannt anfühlt, braucht sie mehr Feuchtigkeit. Fühlt sich die Haut eher leder- oder papierartig an, braucht sie mehr Fett. Sanftes Einsalben beugt Kratzen vor, und eine zarte Hautmassage fördert die Durchblutung der Haut.

Der von Schuppenflechte Betroffene sollte unparfümierte Produkte verwenden und auf Schaumbildner, die oft in Schaumbädern und Seifen vorhanden sind, verzichten. Synthetische Detergenzien mit Seifenbestandteilen und Waschemulsionen sind besser geeignet als alkalische oder entfettende Seifen. Auch Duschgels mit alkalischen Seifen, die den Säureschutzmantel der Haut schwächen, sollten nicht verwendet werden. Nach der Reinigung der Haut sollte stets nachgefettet werden. Hierzu können entsprechende Cremes oder Salben verwendet werden. Hierbei gilt zu beachten, dass herkömmliche Hautpflegemittel durch die enthaltenen Emulgatoren die Beschädigung der Hautbarriere verstärken können. Hauteigene Fettstoffe werden aus dem Gefüge der Barriereschicht herausgelöst.

Idealerweise sollte eine Hautcreme bei Schuppenflechte frei von Emulgatoren, Konservierungsmitteln, Mineralölen, Farbstoffen und Duftstoffen sein.

Was ist Neurodermitis (atopisches Ekzem)?
Neurodermitis (atopisches Ekzem) ist eine chronische, entzündliche Hauterkrankung, die auf einer Veranlagung beruht. Bei Betroffenen ist die Bereitschaft der Haut erhöht, auf unterschiedliche Reize mit Entzündungserscheinungen, Ekzemen und Juckreiz zu reagieren. Die Veranlagung selbst ist nicht beeinflussbar und das Erscheinungsbild auf der Haut kann sehr verschieden sein. Der Verlauf und der Schweregrad der Neurodermitis (atopisches Ekzem) kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden: chemische Einflüsse, Klima, Wärme, Schweiß, Kratzen, Ernährung, psychische Belastungen, Infektionen und Abwehrschwäche. Die eigentlichen Ursachen der Neurodermitis (atopisches Ekzem) konnten bis heute nicht überzeugend geklärt werden und eine Heilung ist trotz vieler Fortschritte in der Wissenschaft und der dermatologischen Forschung bis jetzt noch nicht möglich.

Das wichtigste Kennzeichen der Neurodermitis (atopisches Ekzem) sind entzündliche Hautreaktionen (Dermatitis, Ekzem), die in der Regel mit einem starken Juckreiz verbunden sind. Diese Hautreaktionen treten häufig an den Beugeseiten der Gliedmaßen, am Hals und an den Händen auf. Insbesondere Kinder und Jugendliche sind davon Betroffen. Häufig entwickeln sich Ekzeme bereis im Säuglingsalter.

Der Juckreiz ist ein führendes Symptom bei Neurodermitis (atopisches Ekzem). Die Juckreizneigung unterliegt Schwankungen von äußeren und inneren Faktoren: Stress, Allergene in Nahrungsmitteln, Textilien, Pollen, Hausstaub, Tierhaare, Arzneimittel, Kosmetika, Schweiß, Alkohol und scharf gewürzte Speisen. Auf die Juckreizempfindung folgt fast unmittelbar ein Drang zum Kratzen.

Neurodermitis (atopisches Ekzem) macht den Betroffenen im alltäglichen Leben oft schwer zu schaffen. Der Juckreiz kann so unerträglich sein, dass Betroffene leicht reizbar werden, die Konzentrationsfähigkeit leidet oder alltäglichen Belastungen nicht mehr gewachsen sind. Darüber hinaus wirkt die deutlich sichtbare kranke Haut auf andere oft abschreckend. Viele wissen vielleicht auch immer noch nicht, dass Neurodermitis (atopisches Ekzem) nicht ansteckend ist.

Die Grundlage einer erfolgreichen Kontrolle der Hauterscheinungen bei Neurodermitis (atopisches Ekzem) ist die Pflege und Reinigung der Haut. Jede Substanz, die mit der Haut in Berührung kommt, kann potenziell nützen oder schaden. Richtige Hautpflege soll die Geschmeidigkeit der Haut erhalten und die Schutzmantelfunktion der Haut insgesamt stärken. Wenn Sich die Haut unelastisch und gespannt anfühlt, braucht sie mehr Feuchtigkeit. Fühlt sich die Haut eher leder- oder papierartig an, braucht Sie mehr Fett.

Für die Erhaltung eines reizfreien Hautzustandes ist die Art der Kleidung, die hautfreundliche Reinigung der Garderobe und der Bettwäsche von Bedeutung. Baumwolle, Leinen und Seide behindern die Hautatmung nicht und sind hautverträglich. Synthetische Textilien können zwar vertragen werden, eigenen sich aber nicht für Personen, die zum Schwitzen neigen.

Hautpflege bei Neurodermitis (atopisches Ekzem)
Um Hauterscheinungen bei Neurodermitis (atopisches Ekzem) Erfolgreich zu kontrollieren, bildet eine individuell abgestimmte Pflege und Reinigung der Haut die Grundlage. Jede Substanz, die mit der Haut in Berührung kommt, kann der Haut nützen oder schaden. Jeder Betroffene muss hier seine individuelle Hautbehandlung, bzw. Hautpflegeprodukte finden. Die Haut kann bei jeder Art von Kontakt reagieren. Daher ist es sehr wichtig nur Produkte zu verwenden, die möglichst frei von allergenen Auslösern sind.

Die Geschmeidigkeit der Haut wird auch durch den Feuchtigkeitsgehalt der Haut bestimmt. Die besonders trockene Haut bei Neurodermitis (atopisches Ekzem) erfordert eine Hautpflege, die den Fettgehalt der Haut berücksichtigt und die zu schnelle Verdunstung verhindert. Bei Neurodermitis (atopisches Ekzem) ist das Gleichgewicht von Schweiß- und Talgabgabe sowie der Abschuppung von Hautzellen der Oberschicht gestört. Es kann durch eine sorgfältige abgestimmte Hautpflege und Waschgewohnheiten wieder hergestellt werden.

Wenn sich die Haut unelastisch und gespannt anfühlt, braucht sie mehr Feuchtigkeit. Fühlt sich die Haut eher leder- oder papierartig an, braucht sie mehr Fett. Sanftes Einsalben beugt Kratzen vor, und eine zarte Hautmassage fördert die Durchblutung der Haut.

Der Neurodermitiker sollte unparfümierte Produkte verwenden und auf Schaumbildner, die oft in Schaumbädern und Seifen vorhanden sind, verzichten. Synthetische Detergenzien mit Seifenbestandteilen und Waschemulsionen sind dabei besser geeignet als alkalische oder entfettende Seifen. Auch Duschgels mit alkalischen Seifen, die den Säureschutzmantel der Haut schwächen, sollten nicht verwendet werden.

Nach der Reinigung der Haut sollte stets nachgefettet werden. Hierzu können entsprechende Cremes oder Salben verwendet werden. Hierbei gilt zu beachten, dass herkömmliche Hautpflegemittel durch die enthaltenen Emulgatoren die Beschädigung der Hautbarriere verstärken können. Hauteigene Fettstoffe werden aus dem Gefüge der Barriereschicht herausgelöst.

Idealerweise sollte eine Hautcreme für Neurodermitiker frei von Emulgatoren, Konservierungsmitteln, Mineralölen, Farbstoffen und Duftstoffen sein.

Ein Ekzem ist eine nicht-infektiöse Entzündungsreaktion der Haut. Ekzeme können durch verschiedene Ursachen hervorgerufen werden. Es ist durch eine typische Abfolge der Hautreaktion gekennzeichnet (Hautrötung, Bläschenbildung, Nässen, Krustenbildung, Schuppung). Ekzeme werden nach unterschiedlichen Kriterien klassifiziert. Oft wird der weiter gefasste Begriff Dermatitis verwendet, welcher aber auch Hautentzündungen umfasst, die nicht zu den Ekzemen gehören.

Hinsichtlich der Krankheitsentstehung sowie des typischen Krankheitsbildes unterscheiden sich die unterschiedlichen Ekzemformen. Jedoch besteht bei allen eine typische Ekzemreaktion. Eine typischen Abfolge von Symptomen in verschiedenen Stadien.

Akutes Stadium
Das akute Stadium beginnt mit einer hellen Hautrötung, welche auf den Ort der Hautirritation begrenzt ist. In weniger schweren Fällen kann das Ekzem bereits nach wenigen Tagen abheilen. Bei schweren Fällen bilden sich kleine Bläschen. Sie sind mit klarer Flüssigkeit gefüllt und lösen starken Juckreiz aus. Meist platzen die Bläschen schnell auf und nässen. Nach dem Austrocknen bilden sich Krusten. Wenn der Auslöser des Ekzems nur einmalig erfolgt, bilden sich Schuppen und das Ekzem heilt ab. Das akute Stadium verläuft gleichförmig und gleichzeitig.

Chronisches Stadium
Bei wiederkehrender oder andauernder Irritation durch den Verursacher heilt das Ekzem nicht ab. Es wird chronisch. Die unterschiedlichen Formen der Reaktion (Hautrötung, Bläschen, Krusten, Schuppen) treten gleichzeitig und wechselnd nebeneinander auf. Zusätzlich entstehen entzündliche Knötchen sowie kratzbedingte Spuren. Ekzeme im chronischen Stadium sind weniger scharf begrenzt. Die Haut schwillt an. In der Folge entsteht eine vergröberte Hautstruktur.

Die wichtigsten Formen eines Ekzems sind:

Kontaktekzem Das Kontaktekzem ist in der Regel auf eine allergische Reaktion zurückzuführen.
Seborrhoisches Ekzem Die Ursachen für ein Seborrhoisches Ekzem sind wahrscheinlich meist genetisch bedingt. Der Auslöser ist meist ein geschwächtes Immunsystem.
Endogenes Ekzem (Neurodermitis) Das endogene Ekzem, auch Neurodermitis oder Atopisches Ekzem genannt, hat ebenfalls oft anlagebedingte Ursachen. Meistens tritt diese Krankheit bereits im Säuglingsalter auf.

Juckreiz bezeichnet eine unangenehme Empfindung der Haut, die Kratzen provoziert. Oft ist der Juckreiz das Symptom für eine Erkrankung. Die Botenstoffe, die den Juckreiz auslösen, wie Histamin, welches beispielsweise von Makrophagen freigesetzt wird, können aber auch durch Medikamente, Nahrungsmittel, Allergene, Pflanzen- oder Insektengifte und ähnliches freigesetzt werden. Chronische Formen sind oft therapieresistent.

Wenn die Haut juckt, sich Quaddeln, Ekzeme, Pusteln oder Entzündungen bilden, kann dies auf Dauer zu einer enormen seelischen Belastung werden. Häufig wird die Nachtruhe durch den quälenden Juckreiz gestört, und letztlich kann eine andauernde Hautirritation den Betroffenen in die soziale Isolation führen.

In der Vergangenheit wurde vielfach vermutet, dass Juckreize als unterschwelliger Schmerzreiz auf der Haut von denselben Rezeptoren wahrgenommen werden wie Schmerz und über die gleichen Signalwege weitergeleitet werden. Jüngere Forschungen zum histamin-vermittelten Juckreiz machen Nervenfasern der Haut verantwortlich, die keinen Schmerz auslösen können. Zudem bestehen offensichtlich getrennte Signalwege für Schmerz und Juckreiz.

Juckreiz wird ähnlich wie Schmerz mit dem Gedächtnis verknüpft – das bedeutet, dass Personen mit chronischem Juckreiz, diesen schon ab einer niedrigeren Schwelle wahrnehmen. Außerdem wirkt Juckreiz über Spiegelneurone ansteckend – der gleiche Effekt, wie beim Gähnen.

Juckreiz ist auch oft eine Begleiterscheinung von Hauterkrankungen, beispielsweise Atopisches Ekzem (Neurodermitis) oder Schuppenflechte. Denn der Juckreiz ist nur das Symptom – nicht die Krankheit, auch wenn die Symptomatik oft diesen Anschein erweckt, weil sie chronisch geworden ist. Oft kann ein Juckreiz auch durch zu trockene Haut ausgelöst werden.

Juckreiz kann auch psychische Ursachenhaben, ist aber in der Regel ein Zeichen für besonders empfindliche Haut und einer gestörten Hautbarriere. Besonders bei Neurodermitis und Psoriasis ( Schuppenflechte ) spielt die Hautpflege eine besondere Rolle.

Die Haut setzt sich aus 3 Schichten zusammen. Die Oberhaut (Epidermis), die Lederhaut (Korium) und die Unterhaut (Subkutis).

Die Oberhaut besteht aus verschiedenen Zelllagen, die durch Fasern und Zellfortsätze untereinander Fest verbunden auf der Basalmembran liegen. Diese Membran stellt die Grenzschicht zur darunter gelegenen Lederhaut dar. Durch sie erfolgt der Stoffaustausch, und die Aufnahme von Nährstoffen und die Abgabe von Stoffwechselschlacken. Die untersten Zellen werden als Basalzellen bezeichnet. Zwischen ihnen liegen die Farbstoff bildenden Zellen (Pigmentzellen). Die oberste Schicht ist die Hornschicht. Sie besteht aus abgestorbenem Zellmaterial, dem Keratin. In der Oberhaut fehlen Blutgefäße und Nervenfasern. Ihre Ernährung erfolgt von unten über die Gefäße der Lederhaut. Die Hautoberfläche wird durch Hauttalg, eine Emulsion aus verschiedenen wirksamen Bestandteilen, vor äußeren Schädigungen geschützt und geschmeidig gehalten.

Die Lederhaut besteht aus 2 verschiedenen Abschnitten, einer oberen straffen Zone und einer unteren lockeren Verschiebeschicht. Sie ist mit der Oberhaut durch eine wellenförmige Verzahnung verbunden. In der Lederhaut liegen Blutgefäße, Nervenfasern mit speziellen Endorganen für Druck-, Berührungs-, Schmerz- und Temperaturempfinden. Auch das Juckempfinden wird über die Hautnerven geleitet. Durch die Lederhaut ziehen Haare und Schweißdrüsengänge hindurch.

Die Unterhaut besteht vor allem aus Fettgewebe. Dieses wird durch Bindegewebestränge in einzelne Fettläppchen unterteilt. Hier verlaufen die größeren Blutgefäße und dickeren Nervenfasern. Auch die Haarwurzeln mit den anhängenden Talgdrüsen, kleinen Muskeln und die Schweißdrüsen liegen in dieser Tiefe.

Haut, Allergie und Verhornungsstörung
Der Begriff Allergie bedeutet lediglich „veränderte Reaktionsfähigkeit“ des Organismus, womit sowohl eine verstärkte, wie auch eine abgeschwächte Abwehrreaktion (Immunreaktion) gemeint sein kann. Grundsätzlich hat der Körper über sein Abwehrsystem verschiedene Möglichkeiten, um auf Einwirkungen von außen, wie etwa das Eindringen von Krankheitserregern zu antworten. Durch bestimmte Abwehrzellen oder Gegenstoffe (Antikörper) kann er „Angreifer“ unschädlich machen. Er kann aber auch zu schwach oder gar nicht auf Eindringlinge reagieren. Ebenfalls besteht die Möglichkeit der Überreaktion, z. B. auf das Einatmen von Gräserpollen die einen heftigen Asthmaanfall hervorrufen. Diese zu heftige Reaktion des Körpers wird als allergische Reaktion bezeichnet.

Der klassische Typ ist das allergische Kontaktekzem der Haut. Diese Reaktion wird durch eine vermehrte Zahl und Aktivität von Abwehrzellen verursacht.

Eine besondere Ekzemform ist das „atopische Ekzem“, auch als Neurodermitis bekannt. Es handelt sich hierbei um eine anlagebedingte Neigung zum Ekzem, die gleichzeitig auch mit Heuschnupfen und Asthma im Rahmen einer atopischen Diathese verbunden sein kann.

Eine weitere Ekzemform ist die Schuppenflechte (Psoriasis). In Deutschland leiden Millionen Menschen unter der Schuppenflechte. Jedes Jahr erkranken tausende Bürger neu an dieser langwierigen und in ihrem Verlauf unberechenbaren Hauterkrankung. Nach heutigem Wissen spielt sich die Schuppenflechte nicht nur an der Hautoberfläche ab und beschränkt sich auch nicht auf die sichtbaren Krankheitsherde. Vielmehr kommt es auch zu Veränderungen in der Ober- und Lederhaut und in der scheinbar gesunden Haut der Umgebung.

Die Dermatologie befasst sich mit der Abklärung, Behandlung und Betreuung von Patienten mit nichtinfektiösen und infektiösen Erkrankungen der Haut.

dermatologisch
dermatologisch bedeutet „die Haut betreffend“.

Dermatologe
Der Dermatologe ist ein Facharzt für Hauterkrankungen (Hautarzt).

INCI (Inhaltsstoffe)
International Nomenclature Cosmetic Ingredients (engl.) bedeutet Internationale Nomenklatur für kosmetische Inhaltsstoffe und ist eine internationale Angaberichtlinie von Inhaltsstoffen von Kosmetika.

Die Deklaration der Inhaltsstoffe auf kosmetischen Produkten dient unter anderem dazu dem Anwender die Möglichkeit zu geben vor der Anwendung zu prüfen ob möglicherweise Stoffe enthalten sind auf die der Anwender allergisch reagieren könnte. Seit 1997 ist die Angabe der Inhaltsstoffe gesetzlich vorgeschrieben. Die Reihenfolge in der die Inhaltsstoffe angegeben sind entsprechen der Konzentration in abnehmender Reihenfolge. Dies gilt für alle Inhaltsstoffe, die jeweils über ein Prozent des Inhalts ausmachen. Inhaltsstoffe, die also mit weniger als ein Prozent enthalten sind, müssen nicht in der vorgenannten Reihenfolge aufgelistet werden.

Der Begriff Allergie bedeutet lediglich „veränderte Reaktionsfähigkeit“ des Organismus, womit sowohl eine verstärkte, wie auch eine abgeschwächte Abwehrreaktion (Immunreaktion) gemeint sein kann. Grundsätzlich hat der Körper über sein Abwehrsystem verschiedene Möglichkeiten, um auf Einwirkungen von außen, wie etwa das Eindringen von Krankheitserregern zu antworten. Durch bestimmte Abwehrzellen oder Gegenstoffe (Antikörper) kann er „Angreifer“ unschädlich machen. Er kann aber auch zu schwach oder gar nicht auf Eindringlinge reagieren. Ebenfalls besteht die Möglichkeit der Überreaktion, z. B. auf das Einatmen von Gräserpollen die einen heftigen Asthmaanfall hervorrufen. Diese zu heftige Reaktion des Körpers wird als allergische Reaktion bezeichnet.

Der klassische Typ ist das allergische Kontaktekzem der Haut. Diese Reaktion wird durch eine vermehrte Zahl und Aktivität von Abwehrzellen verursacht.

Eine besondere Ekzemform ist das „atopische Ekzem“, auch als Neurodermitis bekannt. Es handelt sich hierbei um eine anlagebedingte Neigung zum Ekzem, die gleichzeitig auch mit Heuschnupfen und Asthma im Rahmen einer atopischen Diathese verbunden sein kann.

Um psoriatische und neurodermitische Hauterscheinungen Erfolgreich zu kontrollieren, bildet eine individuell abgestimmte Pflege und Reinigung der Haut die Grundlage. Jede Substanz, die mit der Haut in Berührung kommt, kann der Haut nützen oder schaden. Jeder Betroffene muss hier seine individuelle Hautbehandlung, bzw. Hautpflege Produkte finden. Die Haut kann bei jeder Art von Kontakt reagieren. Daher ist es sehr wichtig nur Produkte zu verwenden die frei von allergenen Auslösern sind.

Die Geschmeidigkeit der Haut wird auch durch den Feuchtigkeitsgehalt der Haut bestimmt. Die besonders trockene Haut bei Psoriasis und Neurodermitis erfordert eine Hautpflege, die den Fettgehalt der Haut berücksichtigt und die zu schnelle Verdunstung verhindert. Bei Psoriasis und Neurodermitis ist das Gleichgewicht von Schweiß- und Talgabgabe sowie der Abschuppung von Hautzellen der Oberschicht gestört. Es kann durch eine sorgfältige abgestimmte Hautpflege und Waschgewohnheiten wieder hergestellt werden.

Wenn sich die Haut unelastisch und gespannt anfühlt, braucht sie mehr Feuchtigkeit. Fühlt sich die Haut eher leder- oder papierartig an, braucht sie mehr Fett. Sanftes Einsalben beugt Kratzen vor, und eine zarte Hautmassage fördert die Durchblutung der Haut.

Der Psoriatiker und der Neurodermitiker sollte unparfümierte Produkte verwenden und auf Schaumbildner, die oft in Schaumbädern und Seifen vorhanden sind, verzichten. Synthetische Detergenzien mit Seifenbestandteilen und Waschemulsionen sind besser geeignet als alkalische oder entfettende Seifen. Auch Duschgels mit alkalischen Seifen, die den Säureschutzmantel der Haut schwächen, sollten nicht verwendet werden.

Nach der Reinigung der Haut sollte stets nachgefettet werden. Hierzu können entsprechende Cremes oder Salben verwendet werden. Hierbei gilt zu beachten, dass herkömmliche Hautpflegemittel durch die enthaltenen Emulgatoren die Beschädigung der Hautbarriere verstärken können. Hauteigene Fettstoffe werden aus dem Gefüge der Barriereschicht herausgelöst.

Idealerweise sollte eine Hautcreme für Psoriatiker und Neurodermitiker frei von Emulgatoren, Konservierungsmitteln, Mineralölen, Farbstoffen und Duftstoffen sein.

iQlind Intensiv Pflegecreme ist frei von Emulgatoren, Konservierungsmitteln, Mineralölen, Farbstoffen und Duftstoffen

Emulgatoren sind Hilfsstoffe, die dazu dienen, zwei nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Öl und Wasser, zu einem fein verteilten Gemisch, der so genannten Emulsion, zu vermengen und zu stabilisieren.

Die Haut benötigt fetthaltige und wasserlösliche Pflegestoffe. Herkömmliche Cremes arbeiten daher mit so genannten Emulgatoren.

Die beim Cremen in die Haut gelangten Emulgatoren können sich jedoch in den oberen Hautschichten anreichern. Gelangt Wasser auf die Haut -z. B. beim Duschen- lösen diese Emulgatoren die Hautfette auf und waschen sie aus der Haut heraus.

Auf Dauer kann die Haut Ihre körpereigenen Schutzstoffe verlieren. Die Hautschutzbarriere wird geschädigt und Schadstoffe können in die Haut eindringen.

iQlind Intensiv Pflegecreme ist frei von Emulgatoren.

CM-Glucan ist ein Extrakt aus der Zellwand der Backhefe. Dieser immunologisch agierende Wirkstoff verbessert die hauteigenen Schutzfunktionen und aktiviert die natürlichen Abwehrmechanismen der Haut gegenüber bakteriellen Infektionen. Der Extrakt verbessert zudem die Festigkeit der Haut, beruhigt sensible, empfindliche sowie gestresste Haut und spendet Feuchtigkeit. Zudem verfügt CM-Glucan über ausgezeichnete hautschützende Eigenschaften und ist daher bei Hauttypen mit schwach ausgeprägter bzw. geschädigter Hautschutzbarriere sehr gut geeignet.

Einer der Wirkstoffe des iQlind Wirkstoffkomplexes ist CM-Glucan.

Das Stratum Corneum ist die Bezeichnung für die Hornschicht, die äußere Schicht der Epidermis (Oberhaut). Als äußerste Hautschicht ist die Epidermis die Schutzhülle gegenüber der Umweltwelt. Eine intakte Hautbarriere schützt die Haut vor Schadstoffen und dem Verlust von Hautfeuchtigkeit.

Die Oberhaut besteht aus verschiedenen Zelllagen, die durch Fasern und Zellfortsätze untereinander Fest verbunden auf der Basalmembran liegen. Diese Membran stellt die Grenzschicht zur darunter gelegenen Lederhaut dar. Durch sie erfolgt der Stoffaustausch, und die Aufnahme von Nährstoffen und die Abgabe von Stoffwechselschlacken. Die untersten Zellen werden als Basalzellen bezeichnet. Zwischen ihnen liegen die Farbstoff bildenden Zellen (Pigmentzellen). Die oberste Schicht ist die Hornschicht. Sie besteht aus abgestorbenem Zellmaterial, dem Keratin. In der Oberhaut fehlen Blutgefäße und Nervenfasern. Ihre Ernährung erfolgt von unten über die Gefäße der Lederhaut. Die Hautoberfläche wird durch Hauttalg, eine Emulsion aus verschiedenen wirksamen Bestandteilen, vor äußeren Schädigungen geschützt und geschmeidig gehalten.

Ceramide gehören zu den Hauteigenen Fetten und kommen zusammen mit anderen Hautbestandteilen in der Hornschicht (Stratum corneum) vor. Sie bilden dort in Form sogenannter Doppellipidschichten eine natürliche Barriere. Diese Hautbarriere dient dazu die Haut vor dem Austrocknen zu schützt und das Eindringen von Fremdstoffen, bzw. Schadstoffen oder Mikroorganismen zu verhindern. Bei einer Störung des Gleichgewichts dieser Stoffe, kommt es zu trockener Haut oder zu krankhaften Hauterscheinungen. Häufige Hautkrankheiten die aus einer gestörten Hautbarriere basieren sind Neurodermitis und Psoriasis (Schuppenflechte).

Bestandteile jeder Cremegrundlage sind Wasser und Öl, bzw. Fette. Diese Stoffe sind aber von Natur aus nicht mischbar. Der Grund dafür ist, dass Fette und Öle nicht polar sind. Sie sind hydrophob (Der Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet „wassermeidend“). Wasser hingegen ist polar. Deshalb ziehen sich Wasserteilchen gegenseitig an. Versucht man Wasser und Öle zu vermischen, lagert sich das Öl auf Grund der geringeren auf dem Wasser ab.

Um diese Stoffe verbinden zu können werden Emulgatoren benötigt. Emulgatoren sind Moleküle, die gleichzeitig über einen hydrophilen (Wasserliebenden) und einen lipophilen (Fettliebenden) Teil verfügen. Sie bilden das Bindeglied zwischen Wasser und Öl. Das fertige Gemisch wird Emulsion genannt.

So hilfreich Emulgatoren in diesem Zusammenhang auch sind, es existieren auf Grund der notwendigen Eigenschaften auch nachteilige Nebenwirkungen. Viele Emulgatoren behalten Ihre Fähigkeit sich mit Fetten und Ölen zu verbinden, auch in der fertigen Emulsion, bzw. in den jeweiligen Cremes und Salben die Emulgatoren verwenden.

Durch die tägliche Pflege und Reinigung der Haut mit Emulgatorhaltigen Produkten besteht die Möglichkeit, dass sich die Emulgatoren auf der oberen Hautschicht anreichern und sich mit den körpereigenen Hautfetten verbinden. Kommen die betroffenen Hautstellen mit Wasser in Berührung, können die Hautfette aus der Haut heraus gewaschen werden (Auswascheffekt). Es entstehen Mikrorisse und die Haut verliert auf Dauer ihre körpereigenen Schutzstoffe. Die Hautbarriere ist gestört. Nun kann Hautfeuchtigkeit ungehindert entweichen und Schadstoffe und Mikroorganismen können leichter in die Haut eindringen.

Die Haut wird immer trockener und empfindlicher.

Um den schädlichen Auswascheffekt zu umgehen wurde eine neuartige Cremegrundlage von Hautärzten und Wissenschaftlern entwickelt, die vollkommen auf Emulgatoren verzichtet.

iQlind Intensiv Pflegecreme basiert auf diesem Konzept und ist frei von Emulgatoren. Sie beinhaltet hochwertige hautverwandte Stoffe, die helfen die geschädigte Hautbarriere zu regenerieren und den Auswascheffekt zu vermeiden.

Arganöl (Argania Spinosa Kernel Oil)
Arganöl besitzt einen hohen Anteill ungesättigter Fettsäuren, die eine entscheidende Rolle für gesunde Zellen spielen, aus denen letztlich neue Hautzellen und Haarzellen entstehen. Diese Fette dienen unseren Zellen als natürliche Befeuchter, ohne die körpereigenen Befeuchtungsmechanismen zu stören. Ungesättigte Fettsäuren unterstützen zudem die hauteigene Schutzbarriere gegen schädigende Umwelteinflüsse und Austrocknung.

Cardiospermum halicacabum – Die Ballonrebe: Herzsamen für die Haut

Die Ballonrebe ist auch unter dem Namen Mönchsköpfchen bekannt. Der Extrakt dieser Kletterpflanze ist besonders reich an Phytosterolen, Flavonoiden und Terpenen. Diese besitzen hervorragende hautberuhigende Eigenschaften und sind besonders zur Pflege bei irritierter, juckender Haut und bei Hautausschlägen verschiedenster Ursachen geeignet.

Ursprünglich stammt die Ballonrebe aus dem asiatischen Raum. Heute ist die Ballonrebe auch in Europa heimisch. Schnell hat sich der Pflanzenextrakt als homöopatisches Therapeutikum bei Entzündungen durchgesetzt und kann in vielen Fällen auch Kortikoide ersetzen.

Auf Grund der guten Verträglichkeit bieten sich Ballonreben-Präparate auch für die Behandlung von Kindern an. Bei Entzündungen der Haut mit Juckreiz wie z. B. Ekzeme, Neurodermitis und Psoriasis haben sich die Ballonreben Präparate in der täglichen Praxis bewährt.

Einer der Wirkstoffe des iQlind Wirkstoffkomplexes ist der Ballonrebenextrakt.

Im tropischen Afrika, zwischen Senegal und Uganda, befindet sich die Sudanzone. In ihren Savannen wächst Karitebaum. Der Karitebaum trägt auch die Namen Sheanussbaum, Schibutterbaum oder Afrikanischer Butterbaum. Aus seinen Früchten wird die Sheabutter gewonnen. Die Früchte sind aus botanischer Sicht Beeren. Die in den Beeren enthaltenen Fruchtkerne, die Karitenüsse, enthalten neben gesättigten und ungesättigten Fettsäuren auch Ölsäure, Triterpenalkohol, Vitamin E, Provitamin A und Allantoin sowie Phytosterole.

Der hohe Anteil unverseifenden Bestandteile ist besonders wichtig für die hautpflegenden und heilsamen Eigenschaften der Sheabutter. Sheabutter wird wegen ihrer speziellen Inhaltsstoffe für die Herstellung hochwertiger Salben und Hautcremes verwendet.

Im Heimatland der Sheabutter wird diese traditionell zur Hautpflege, bei Rheuma, Muskel- und Gelenkschmerzen angewendet. Aber auch zur Vermeidung und Rückbildung von Schwangerschaftsstreifen und zur Baby-Pflege ist Sheabutter geeignet. Die positiven Eigenschaften der Sheabutter finden zahlreiche Anwendungsgebiete. Sie besitzt hautstraffende Eigenschaften und kann gegen Hautalterung verwendet werden. Sie spendet der Haut Feuchtigkeit und ist somit ideal für trockene Haut geeignet. Sheabutter wirkt beruhigend und glättend bei schuppender Haut, z. B. an Kopf, Knie und Ellenbogen. Sie macht rissige, verhornte Haut an den Füßen wieder geschmeidig.

Sheabutter kann man sowohl als Lippenbalsam wie auch bei trockener Nasenschleimhaut anwenden, als Gesichtscreme und als Körperbutter. Sie unterstützt die Elastizität des Hautgewebes, schützt die Haut vor Austrocknung und beschleunigt die Heilung oberflächlicher Hautreizungen und -verletzungen. Wie man sieht, ist Sheabutter zur Pflege der ganzen Haut hervorragend geeignet.

Der Extrakt ist besonders reich an essentiellen Fettsäuren. Gerstentreber-Extrakt lindert Juckreiz und hilft bei histaminbedingten allergischen Reaktionen. Der Extrakt trägt zur Stärkung der Hautschutzbarriere bei und besitzt beruhigende Eigenschaften bei Irritationen und Rötungen der Haut. Gerstentreber-Extrakt wirkt zudem rückfettend.

Gerstentreber-Extrakt ist ein wesentlicher Bestandteil des iQlind Wirkstoff-Komplexes.